Prüf- und Untersuchungsergebnisse müssen bei der Eichung berücksichtigt werden

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Effiziente Prozesse für alle an der Eichung beteiligten Akteure – Konsequente Anwendung des MessEG

Der VDMA fordert eine bessere Zusammenarbeit mit den Eichbehörden, um effizientere und effektivere Prozesse für alle an einer Eichung beteiligten Akteure, einschließlich der Waagenbetreiber, sicherzustellen. Den Weg dorthin eröffnet das MessEG mit § 37 (3), 2. Satz, mit folgender Regelung:

„Bei der Eichung können vorgelegte aktuelle Prüf- und Untersuchungsergebnisse berücksichtigt werden.“

"Die derzeitige Praxis hindert qualifizierte Waagenhersteller, bei denen alle notwendigen Voraussetzungen, wie amtliche Anerkennungen nötiger Qualifikationen, erforderliche Gerätschaft, sowie Organisationsgrundlagen gegeben sind, ihre Prozesse, sowohl im Sinne der Verbraucher und Verwender, als auch zugunsten der Umwelt, gestalten zu können", so Markus Heseding, Geschäftsführer VDMA Mess- und Prüftechnik. "Es ist deshalb höchste Zeit, dass die Regelung des neuen MessEG von den deutschen Eichbehörden konsequent angewendet wird".

Was es hierfür braucht?

  • Deutschlandweit einheitlich festgelegte Voraussetzungen – gemeinsam definiert von Eichbehörden und Wirtschaftsakteuren

Diese Voraussetzungen sollten den Prüfumfang (Prüf- und Untersuchungs-
ergebnisse), das Qualifikationsniveau des Prüfpersonals sowie die Anforderungen an Mess- und Prüfmittel einschließen. Wie das aussehen kann, zeigt der VDMA Vorschlag, dessen Umsetzung effiziente Prozesse bei der Eichung bei gleichbleibend hohem Qualitätsniveau sicherstellt.

Der VDMA fordert die mit dem Vollzug des MessEG beauftragten Eichbehörden deshalb auf, den Dialog mit der Industrie fortzusetzen und basierend auf dem vorgelegten Vorschlag eine für alle Beteiligten sinnvolle Lösung zu erarbeiten.

Die vollständige VDMA Position steht als Download zur Verfügung.

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